Kornett
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Messungen / measurements
feedback
plan

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Ich hatte neulich die Gelegenheit bei einem excellenten deutschen Lautsprecherhersteller das KORNETT im Vergleich zu einer 4 System 3 wege Box der Paar 4000,- € Klasse zu hören.

Eingepegelt und mit Umschaltung durch Fernbedienung, wie immer der beste A-B Vergleich,
aber zu Hause meist nicht möglich, jedenfalls nicht bei mir.

Erstaunlich für mich war das Mithalten können des Kornett´s im Bass und die doch bessere Räumlichkeit.
Bei bestimmten tiefen Gesangspassagen war die Frequenzweiche zum Mitteltöner bei 500 Hz zu hören, die Stimmen klebten in diesem Bereich an der Box wärend das Kornett hier stabil blieb, der Höchsttonglanz des Hochtöners war bei bestimmten Aufnahmen im Vergleich zum Kornett deutlicher aber hatte leicht die Tendenz zum Aufgesetzten, dass Kornett war hier homogener.

Für mich die Bestätigung: das KORNETT ist wohl der goldene Schnitt meiner Konstruktionen zu einem unschlagbaren Selbstbaupreis.

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Hier das erwartete Feedback zu den
Doppelhornlautsprechern Kornett.

Dieser LS hält alles was Sie über ihn
gesagt haben und übertrifft meine
Erwartungen bei weitem.
Die Wiedergabe ist über den gesamten
Bereich sehr ausgewogen und beein-
druckend. Das ist zum Einen bestimmt
TangBand zuzuschreiben. Allerdings
ist der tiefreichende Bass der zudem
wunderbar dynamisch und klar bleibt
ein Genuß für sich.
Freunde die Probehören mußten,
dachten gar es wäre ein Subwoofer
im Gehäuse integriert.
Auch die Räumlichkeit der Wiedergabe
ist klasse. Bis jetzt waren alle, die
diesen LS bei mir gehört haben,
beeindruckt.
Man ertappt sich immer wieder,
daß man das Klangeschehen aus
solch kleinen Treibern anzweifelt.
Ich finde das Kornett klingt sogar
noch besser als meine Lowther,
stimmiger mit eindeutig mehr Tiefgang.

Ein echter Tip, bin mit unter 400€
ausgekommen was angesichts
des Ergebnisses auch nur am
Schluß erwähnt werden soll.
Dank für Hilfestellung und
Meinungsaustausch. Roger

Danke, Mayk P.

Vielen Dank Roger,
für das schöne Feedback.

Hallo Herr Möller,
ein kurzes Feedback zur Kornett.
Ich war bei Roger A., der die Kornett nachgebaut hat. Erster Eindruck; schöne schlanke Box,
etwas größer als die Trombone, die ich bei ihnen schon mal gehört habe.
Was sofort auffiel; sehr schöne Räumlichkeit, unangestrengte und natürliche Stimmenwiedergabe,
keine nervigen s-Laute. Und ein Bass, ein Bass mit Tiefgang und unglaublicher Direktheit und
Präzision. Das traut man dem „Pupstreiber von Monacor nicht zu, man muss es gehört haben!
Anfangs haben wir etwas leiser gehört, später dann bis weit über Zimmerlautstärke hinaus.
Der Eindruck blieb bestehen. Irgendwann kam Nils Lofgren herein und spielte ein paar Stücke
von seiner CD „Acoustic Life :-). Klasse Nils, oder Kornett!?
Die Kornett ist ein wirklich sehr guter Lautsprecher, den man einfach gehört haben muss, um
sich seine Meinung zu bilden. Ich werde die Kornett nachbauen, für´s Wohnzimmer, soviel steht
fest! Dann kann ich nebenbei noch einen Vergleich zwischen der Kornett und meiner jetzigen
Kombi aus Schalmei Sats und Alphörnern (wegen WAF nicht im Wohnzimmer) „fahren".

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160 mm innenbreite Variante
von Mikolaj, gekürzt:

Breite Innenmaß 160 mm
MPLEX Stärke 21 mm.
Geleimt wurde weitestgehend
mit Knochenleim
(bis auf die Weichfaser).
Treiber Sonido SFR-145-8 (vorn)
Monacor SPH-135/AD (hinten)

Gesamteindruck:
Der LS klingt sehr natürlich und liefert ein
3 dimensionales Klangbild mit einem beein-
druckenden (und nicht erwarteten) „Tiefengang".
In der Vergangenheit hörte ich den einen oder
anderen LS, der zwar gut klang, jedoch
insbesondere, wenn die Musik mit höheren Pegeln
wiedergegeben wurde, nach gut einer Stunde
begann anstrengend zu werden.
Im Einzelnen:
Bei Musikstücken (wie Allan Taylor/Beat Hotel)
werden die Instrumente nicht nur in der Breite
sondern auch überzeugend in der Tiefe
dargestellt ohne das Gesamtbild der Darstellung
zu vernachlässigen.
Die sehr natürlich Wiedergabe der Instrumente
und Stimmen (z. B. Doors/L.A. Women, John
Lennon/Mother) ermöglicht ein unangestrengtes
hören der Musikstücke. Anhand von wenigen
Beispielen, möchte ich verdeutlichen, was ich
in etwa mit natürlicher Wiedergabe meine.
Häufig hatte ich bei LS den Eindruck, das
Stimmen nicht natürlich wiedergegeben
werden. Dies macht sich besonders bei s-Lauten
bemerkbar. Instrumente, wie das Klavier
klangen unnatürlich. Diese „natürliche"
Wiedergabe der Kornett nimmt vielen
Aufnahmen das Studiohafte und erweckt
den Anflug von einer Liveaufnahme. So
kann man wohl erahnen, was abgeht, wenn
dann eine Liveaufnahme auflegt wird …
Wo auf der CD Live draufsteht ist auch
Live drin … Man könnte sicherlich noch
wesentlich mehr ausführen … würde aber
am Fazit nichts ändern.
Fazit:
Ein LS der es schafft ein homogenes,
natürliches mehrdimensionales und sehr
kraftvolles Musikgeschehen aufzubauen …
und damit habe ich die letzte Baustelle in
meiner Kette fertiggestellt.
Also ich bin begeistert ...

vielen Dank für diese Variante!
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                                   von Herrn Hintzen, gekürzt.

sehr schön danke!
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So, nun das Resümee der
fertiggestellten Kornett.
Der Bau der Kornett, bei schönem Wetter
im Garten, war spannend und relativ
einfach. Multiplex und Dämmplatten
lassen sich gut verarbeiten.
Eine Kappsäge und reichlich Schraubzwingen
hatte ich zur Verfügung.
Die passenden Chassis habe ich zunächst
nach Vorschlag verbaut ( TB W4 1320 SD
und einem Monacor SPH-60).
Das Ergebnis war ein eindrucksvoller,
homogener druckvoller Sound.
Nachteil des verbauten Tang Band war
seine Leistungsschwäche von ca. 25/50 Watt.
Ich entschied mich den TB gegen einen
leistungsstärkeren von Creative Sound
Solution - FR125S, zu tauschen.
Optisch fast identisch nur etwas tiefer
als der TB. Leider ist dieser Lautsprecher
klanglich nicht besser als der TB. Zur
Vervollständigung des Klangspektrums
habe ich noch diverse Hochtöner getestet.
geendet hat es mit einem Swans TN-28 der
ab ca. 3000Hz angekoppelt ist.
Nun bin ich sehr zufrieden.
Verblüffend für Freunde ist nach
Vorführung der Lautsprecher immer wieder
deren ausgewogenes kraftvolles Klangbild
und die nicht zu erwartenden Tiefen,
bei den doch eher kleinen verbauten Chassis.
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copyright  hm-moreart   Horst Möller     2007